April 24, 2010
Umzug!
Nun bin ich endlich raus!
Heute baue ich die letzten Möbelstücke ab und dann geht es endlich in die Lang ersehnte neue Wohnung. Raus aus der Einliegerwohnung bei meinen Eltern. Ich verstehe mich immer noch mit ihnen, keine Bange. Nur immer noch bei Mami und Papi wohnen war mir dann doch etwas komisch. Naja, dieselbe Stadt ist es dann noch geblieben, ich mag mein Meckenheim eigentlich sehr. Auch wenn ich arbeitsbedingt wenig hier bin.
Ich freue mich jedenfalls riesig darauf, in der neuen Wohnung endlich fertig zu sein und sagen zu können: “Ich wohne hier!”
März 16, 2010
Es gibt Dinge im Leben…
… die man eigentlich gerne vermeiden möchte. Bei mir dreht es sich in dieser Episode um das Treffen mit dem Ex-Partner. Eine Stituation, wie sie gemeiner eigentlich nicht sein kann.
Für mich ist es nicht ganz so schlimm, so zählt mein Ex doch wieder zu einem Personenkreis, mit dem ich gut zurecht komme. Und doch ist er es, warum ich jetzt wieder einmal etwas schreibe. Die Situation ist ja leicht erklärt, er hat sie verlassen weil er sich der Beziehung zu ihr nicht sicher war (u.a. wegen ner anderen), hats zu spät gemerkt und ist jetzt seit bald anderthalb Jahren am Boden… Und aus vorigen Posts geht meine Meinung auch unmissverständlich hervor: Get a grip! Wenn 14 Tage zu spät für Einsicht sind, hat sie es nicht verdient, mit dir zusammen zu sein. Aber dennoch:
Es ist eine unvergleichbare Situation, wenn man dem Ex-Partner gegenübersteht. Jeder hat sowas wahrscheinlich schon in der einen oder anderen Weise erlebt. Wenn man sich (was meiner Meinung nach unmöglich ist) in gegenseitigem Einverständnis getrennt hat, mag es wohl nicht so schlimm sein, genausowenig wie wenn man sich sicher war, dass die Trennung, die man herbei geführt hat, richtig und wichtig war.
Was aber, wenn man an der anderen Person noch hängt? Wenn man der Verlassene Teil der ehemaligen Beziehung ist, oder wenn man selbst den Fehler gemacht hat und es zu einem Ende gebracht hat, obwohl man das gar nicht wollte? Wie fühlt man sich dann?
Es ist immer noch dieses Kribbeln, was es seit dem großen Bruch war. Es ist auch nicht weniger geworden, nein, es hat sich einfach nur gut versteckt. Was macht man, nun, da man sich mehrt oder weniger gegenübersteht? Die einfachste Variante ist ignorieren. Wenn man mit dem Auto grad auf einen Parkplatz kommt kann man z.B. direkt wieder weg fahren, wenn man aneinander vorbei läuft, kann man wegsehen. Doch was, wenn der andere den Kontakt sucht. Mit einem Hallo oder sonstwie eine Konversation heraufbeschwört? Leider gibt es dafür keine passende Strategie, kein einfacher Plan, kein vorgefertigtes Muster anhand dessen man sich weiter hangeln kann. Und solange man immer noch dieses Kribbeln verspürt, sollte man auch nur schnell weiter. Denn sonst endet man noch in unbegründeter, unerfüllbarer Hoffnung.
Und zu deinem Beispiel, werter Herr Exfreund: Hattest du mir nicht mal von den “All American Rejects” das Lied “Gives you Hell” gezeigt? Dann hoff das doch für sie. Ich helf auch mit…
Februar 16, 2010
Alaaf und Helau und was sonst noch nicht alles
Da war sie wieder, die jeckische Zeit. Und so schnell wie sie kam, ist sie (zum Glück) auch wieder vorüber gegangen. Dieses Jahr hat es mir die Stimmung schon Donnerstag verhagelt. Wie jedes Jahr sind wir nach Köln um ein wenig zu feiern. Nicht, dass ich wirklich Jeck wäre, aber mitfeiern lässt sich ganz gut. Nur irgendetwas war anders als sonst.
Eine gruppe Halbstarker hatte sich wohl zum Ziel gesetzt, bei mir zu landen. Warum werde ich eigentlich immer wieder von 16-19 Jährigen angegraben? Naja, normalerweise sind diese ja relativ einfach loszuwerden. Nicht aber an Karneval. Denn da gilt nichts mehr. Also haben sie weiter genervt. Und genervt.
Zuviel wurde es, als einer meinte, mich anfassen zu müssen. Reden ist eine Sache, aber anfassen? Oh mein lieber kleiner, das war ein großer Fehler. Denn da geht mir alles durch. Wobei ich mich erst noch zurück gehalten habe und nur laut rumgeschrien hab, dass er sich gefälligst zu seinen anderen Halbaffen verziehen soll. Das brachte mir und ihm einige Aufmerksamkeit im Lokal. Was ihn scheinbar angestachelt hat, denn so hieß es nun (um es mit Goethe zu sagen:) “Ich liebe dich, mich reizt deine schöne Gestalt; Und bist du nicht willig, so brauch ich Gewalt” (**1). Nur dass ich das mit der Gewalt um einiges besser kann als er, hat er wohl nicht erwartet. Jedenfalls ist er samt seiner Gefolgschaft des Lokals verwiesen worden, nachdem ich ihn etwas unsanft auf dem Tisch vor mir “abgelegt” habe. Und Applaus habe ich auch noch bekommen. Wofür Selbstverteidigung und Kampfsport doch mal gut sein kann.
Den Spass an Karneval jedoch hat er mir deutlich verhagelt. Und so hab ich dieses Jahr nicht viel mehr gemacht, als nach dem Vorfall weider heim zu fahren und mich an die Weisheiten eines besonderen Menschen gehalten: “Sei gegen das System. Trink gegen den Karneval!”
(**1)Sorry, das musste sein, denn ein “Ey, ich will doch nur mit dir f*****” zieht das Niveau doch deutlich nach unten.
Januar 14, 2010
Da war doch noch was…
Nur was? Achja, das mit dem Single sein. Ich habe mich entschlossen, mich ein wenig mehr darüber auszulassen, was mir das alleine sein bringt, was es nicht bringt und wie ich dadurch die um mich herum wahrnehme. Denn immer wieder tanzen diese Gedanken in meinem Kopf Salsa oder sowas. Vielleicht auch ab und an mal Tango, wer weiß, wer weiß…
Fangen wir mal mit dem an, was so um mich herum passiert. Meine Umwelt trennt sich momentan irgenwie in zwei Lager.
Lager 1: Die Überglücklichen
Wir sind verliebt, wir sind verlobt, wir sind verheiratet, wir erwarten unser Baby… All das macht dieses Lager aus. Und wie verdammt glücklich sie scheinen. Kein Wort des Jammerns, kein Wort des Streits, alles glücklich und zufrieden. Achja, und im übrigen… Wir haben uns, reicht das nicht? Freunde? Hmm. Da waren ja mal welche, ja. Ein wenig vernachlässigt. Machen wir am Wochenende was zu dritt?
Blöde Idee. Denn entweder bin ich außen vor, weil ich ja nur dazu komme, oder ich bin im Mittelpunkt, weil man sich um das arme kleine Monelein kümmern muss. Jaja. Von hier kommen auch immer wieder die Fragen, wie es denn bei mir mit der Liebe so aussieht, ob da jemand ist und wie ich denn weiter machen will, denn so alleine wöllte ich ja wohl doch nicht sein, oder?
Leute… Das nervt. Ziemlich. Aber um ehrlich zu sein… Nein, will ich natürlich nicht, wer will das schon? Nur blöd, wenn mein Mr. Right derzeit wieder in weiter Ferne zu sein scheint. Und ja, es nervt. Wirklich.
Aber wir haben ja noch Lager 2:
Warum? Wieso hat sie/er mich verlassen? (Alternativ auch: Warum hab ich so einen Mist gemacht und es beendet?) Wie soll ich denn so alleine weiter machen?
Ähm… Hallo? Langzeitsingle? Was soll ich denn sagen? Natürlich sind die ersten Wochen, Monate schlimm, wenn man jeden abend allein ins Bett geht und morgens auch wieder allein raus, aber hey… So schlimm kann das für euch dann auch nicht sein, oder?
Was ich mich aber nun wirklich frage… Warum gibt es nur diese beiden extremen Richtungen? Mir fällt auf anhieb jetzt niemand ein, den ich nicht zu einer dieser beiden Gruppen packen kan, mal abgesehen von mir. Aber scheinbar kann es ein gesundes, vernünftiges Mittelmaß wohl nicht geben. Schade auch.
Januar 5, 2010
Ich lebe noch!
Ja, ich bin noch da. Und ich bin auch gut ins neue Jahr gekommen. Und geschrieben hab ich seit Monaten nicht, ich weiß. Also mal ein kleines Update von mir. :) Ich bin zu viel am arbeiten. Zu sehr im Stress. Ich bin ca 6 Tage pro woche nicht in Deutschland und irgendwie will das nicht weniger werden. Aber ist vielleicht auch gut so, hab ja schließlich einige Jahre an Arbeit aufzuholen, nicht wahr?
Die Hochzeit war toll und wir hatten viel Spass. Wenn ich von Syl mal ein paar Bilder bekomme, kann ich die auch bestimmt zeigen. Und nein, es war nicht diese typische “Wir feiern mit Essen und kompletter Familie in irgendeiner Schützenhalle weil sonst kein Platz ist”-Feier. Aber wenn ich Bilder habe erzähl ich mehr darüber.
Achja. Allein bin ich immer noch. Und ich glaube, so wie es mir geht, ändert sich daran auch in der nächsten Zeit nichts… :)
Tja, das Leben ruft, also hoffentlich nicht bis in 3 Monaten.
September 15, 2009
Geschützt: Aus Träumen Gebaut
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September 13, 2009
Dinge, die…
Ist irgendwas besonderes in letzter Zeit? Warum kommt ein Negativum eigentlich nie alleine? Es kann doch eigentlich nicht so schwer sein, dem Leben etwas positives abzugewinnen, oder?
Wenn ich Dinge mit bekomme, wie die Tatsache, dass sich der Ex mit jemandem Verlobt, ist das schon ein wenig komisch. Es ist zwar schon verdammt lange her, wenn man in betracht zieht, dass ich seit mittlerweile 5 Jahren single bin, aber irgendwo tut es doch ein bisschen weh.
Wenn ich dann den anderen Ex sehe, der sich wegen einer Frau so dermaßen kaputt denkt, vor allem, wenn die es noch nicht mal wert zu sein scheint (zumindest von dem was er so erzählt) kann ich auch nur noch kopfschüttelnd da stehen.
Wenn ich die Schwester meines besten Freundes sehe, die genau dasselbe tut, nur dass es bei ihr jemand ist, der sich für sie nicht interessiert, weiß ich auch nicht weiter.
Und da wäre noch eine, die einfach nicht merkt, dass ihr Ex ein ziemlicher Vollpfosten ist. Und sie will ihn trotzdem zurück.
Irgendwie scheinen Beziehungsprobleme gerade in Mode zu sein. Ist es da nicht toll, dass ich selbst keine habe?
Irgendwie nicht, nein…
September 4, 2009
Freitagabend
Und klein Mone sitzt zuhause. Warum? Nun, weil Chef es so will. Vielmehr wollte. Eigentlich sollte ich mal wieder im Ausland sein, um ein wenig zu arbeiten. Kommt in der letzten Zeit häufiger vor. Daher habe ich für gestern, heute und morgen nichts voraus geplant. Blöd nur, dass das ganze abgesagt wurde. Nun darf ich mir überlegen, was ich tue. Und da ich hier eigentlich viel zu wenig schreibe, wie ich finde, habe ich zumindest schon einmal 5 Minuten damit verbracht, diese Sätze hier zu verfassen. Nur noch 2 Tage -5 Minuten bis es wieder was zu tun gibt. Wahnsinn.
September 3, 2009
Wenn Freunde sich rar machen…
Tja, das ist nicht ganz so einfach, oder? Gerade im moment merke ich, dass ich zu vielen meiner Freunde wenig Kontakt habe. Dabei liegt das nicht an mir. Denke ich. Immerhin habe ich genug Zeit, um immer mal wieder bei den Leuten anzurufen, mich zu melden. Nur scheinbar beruht das auf wenig Gegenseitigkeit.
Es ist schon blöd, wenn man, außer einem “Hi!” morgens per Instant Messenger nichts mehr von den anderen hört. Oder wenn man ganz ignoriert wird.
Und am quälendsten ist die Frage: “Warum!?” Ich habe mich nicht geändert. Ich bin immer noch die, die ihr kennt. Mal abgesehen davon, dass ich jetzt arbeite und nicht mehr jeden Tag bis mittags schlafe…
Juli 6, 2009
R(h)einkultur
Ja, ich war mal wieder da. Wurde auch zeit. Nach mehreren Jahren (2005 war ich das letzte mal dort, davor eigentlich seit 99 regelmäßig) Abstinenz habe ich mir es wieder gegönnt. Auch wenn ich an diesem Wochenende auch hätte arbeiten sollen (sollen, nicht müssen… so haben die anderen das auch ohne mich hin bekommen). Das war es mir wert. Vor allem bei Selig und Culcha Candela mitten in der Menge “unterzugehen” (schlimm schlimm, wenn man klein ist…) Ich hätte ja gerne ein paar Bilder gemacht, aber da meine Kamera momentan unterwegs ist, konnte ich das leder nicht tun.
Wer Rheinkultur nicht kennt, der hat etwas wichtiges verpasst. Es macht immer wieder Spass, durch die Rheinauen zu laufen und dabei so viele unterschiedliche Menschen zu sehen und kennen zu lernen. Denn irgendwie habe ich immer das Gefühl, dass es dort eine Spur freundlicher ist, als auf manch anderem Festival. Auf Rock am Ring habe ich z.B. noch nie so viel mit unbekannten Leuten geredet. Und ich war schon oft genug dort. 02 / 05 / 07… Vielleicht nächstes Jahr wieder. Mal schauen.
Was aber definitiv feststeht, ist, dass ich wieder zur Rheinkultur gehen werde. Denn sooo weit ist es ja nun auch nicht für mich :-)